MEPYSO beim FIS-Forum in Berlin, 08.-09.10.2019

Auch in diesem Jahr war das MEPYSO-Team beim Forum des Fördernetzwerks Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (FIS) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Berlin vertreten. Unter dem Motto „Dialog, Strategie und Vernetzung“ wurden dort aktuelle Arbeiten FIS-geförderter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorgestellt. Dr. Nadine Reibling, Mareike Ariaans, Stephan Krayter und Philipp Linden haben in diesem Rahmen aktuelle Ergebnisse aus dem MEPYSO-Projekt vorgestellt und einen Vortrag zum Thema „Die Rolle von Medizin und Psychologie im deutschen Sozialstaat“ gehalten.

MEPYSO bei der ESPANET Konferenz in Stockholm, 5.-7.09.2019

Vom 05. Bis 07. September 2019 hat das MEPYSO Projekt an der ESPANET Konferenz in Stockholm teilgenommen und zwei aktuelle Forschungsartikel vorgestellt:

Philipp Linden & Nadine Reibling: Medicalization as alternative path through welfare? ‘“Determinants of the transition from unemployment to a medical leave status in the German social policy system.

Stephan Krayter & Nadine Reibling: Has poverty been increasingly medicalized? An empirical study of the scientific poverty discourse.

MEPYSO bei der RC 19 in Mannheim, 28.-30.08.2019

Das MEPYSO-Team war auf der RC19 in Mannheim mit folgenden drei Vorträgen vertreten:

Philipp Linden & Nadine Reibling: Medicalization as alternative path through welfare? Determinants of the transition from unemployment to a medical leave status in the German social policy system.

Stephan Krayter & Nadine Reibling: An analysis of the scientific poverty discourse. Do health sciences matter?

Mareike Ariaans & Nadine Reibling: Blaming the individual? A longitudinal analysis of the framing of unemployment in German parliamentary debates.

Neue Veröffentlichung in Europe Now: Motor oder Bremse? Europäische Wohlfahrtsstaaten und die Medikalisierung sozialer Probleme

Im Rahmen des Spezialheftes Public Health in Europe ist ein Beitrag von Nadine Reibling erschienen, indem es um die Frage geht, wie der Sozialstaat beeinflusst, in welchem Ausmaß Ärzte und Medikamente eingesetzt werden, um soziale Probleme zu lösen. Der Beitrag zeigt, dass Sozial- und Gesundheitspolitik einen wichtigen Einfluss auf Medikalisierungsprozesse hat, z.B. führt die Regulierung des Arzneimittelmarktes in vielen europäischen Gesundheitssystemen dazu, dass viel weniger Psychopharmaka verschrieben werden als in den liberalen USA. Umgekehrt kann der Wohlfahrtsstaat selbst zu Medikalisierung beitragen, z.B. zu höherer Erwerbsunfähigkeit durch Druck zur Beschäftigungsaufnahme in der Grundsicherung.

Reibling, N. (2019): Engine and Brakes: European Welfare States and the Medicalization of Social Problems. Europe Now, https://www.europenowjournal.org/2019/06/10/engine-and-brakes-european-welfare-states-and-the-medicalization-of-social-problems/.

Veröffentlichung: Lieber krank und arbeitslos als „nur“ arbeitslos?

Die erste Projektpublikation ist online!

  • Welche Rolle spielt eine Stigmatisierung, ausgelöst durch einen Status der Arbeitslosigkeit, im Leben von betroffenen Personen?
  • Wie verbreitet sind solche Stigmatisierungen und als wie stark belastend werden sie erlebt?
  • Und verändert sich die wahrgenommene Stigmatisierung durch eine Medikalisierung, z.B. wenn Betroffene aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen von der verpflichtenden Arbeitssuche/-aufnahme freigestellt werden?

Antworten aus einer Studie mit quantitativen Daten sind ab sofort verfügbar unter:

Linden P., Reibling, N., Krayter, S. (2018): „Lieber krank und arbeitslos als nur arbeitslos?“ Die Auswirkungen der Medikalisierung von arbeitslosen Personen auf Stigmatisierungsprozesse

Ankündigung: MEPYSO Begleitgruppentreffen am 18.01.2019 in Bonn

Das MEPYSO-Team trifft sich am 18.01.2019 zum zweiten Mal mit den Mitgliedern der interdisziplinären Begleitgruppe. Das interne Meeting findet in den Räumlichkeiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Bonn statt.